Beschäftigungsförderung durch Wertschöpfungsabgabe und öffentliche Investitionen! Sachliche, konstruktive Arbeit, statt „Wadlbeißer-Politik“!

Karl Blecha, Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs (PVÖ) übt scharfe Kritik an den „durchsichtigen Versuchen“ von Seiten der ÖVP, Bundeskanzler Kerns zukunftsweisende Forderung nach mehr öffentlichen Investitionen und einer Senkung der Lohnnebenkosten „unsachlich zu diffamieren“! „Zurecht werden Reformen und Investitionen verlangt, die die Wirtschaft ankurbeln und Arbeitsplätze schaffen. Wir brauchen Investitionsanreize und die Finanzierung und Sicherung unseres Sozialstaates kann nicht mehr länger nur durch Löhne und Gehälter erfolgen. Wir müssen soziale Sicherheit, Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit erhalten und stärken! Diese Verantwortung haben wir auch gegenüber kommenden Generationen!“, stellt der Präsident der größten und mitgliederstärksten Seniorenorganisation Österreichs klar und fordert die ÖVP auf, von ihrer derzeitigen „Wadlbeißer-Politik“ abzukehren.

„Bundeskanzler Christian Kern hat völlig richtig erkannt, dass ein ‚Kaputtsparen‘ der völlig falsche Weg ist. Darin sind sich auch führende europäische Ökonomen einig. Was es jetzt wirklich braucht sind öffentliche Investitionen – national und auf Ebene der EU! Weiters müssen Investitionsanreize für Unternehmen geschaffen werden, wie sie z.B. auch von Seiten der ÖVP-nahen Wirtschaftskammer schon lange verlangt werden. Durch die Einführung einer Wertschöpfungsabgabe könnten die Lohnnebenkosten deutlich gesenkt werden. Dies schafft finanziellen Spielraum für Investitionen und die Einstellung von Personal“, erklärt Blecha.

Zwtl.: 630 Milliarden Investitionspaket der EU muss rasch umgesetzt werden

Blecha zeigt sich erfreut, dass endlich auch EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker die Notwendigkeit rascher und nachhaltiger Investitionspolitik erkannt hat und bis 2022 630 Milliarden Euro im Kampf gegen Arbeitslosigkeit und für Wirtschaftswachstum einsetzen will. „Es ist essentiell, das dieser Plan bald Realität wird und nicht bloß auf dem Papier in Schönheit stirbt!“, stellt Blecha unmissverständlich klar.


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