Die jungen und die reifen Erwachsenen sitzen im selben Boot – Österreich hat starke, gelebte Generationensolidarität!


Anlässlich des morgen stattfindenden Internationalen Weltjugendtags betont Karl Blecha, Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs (PVÖ) die starke Generationensolidarität in Österreich und fordert ein stärkeres Mitspracherecht der Vertretungen der jüngeren und der älteren Generation. „Die jungen und wir reifen Erwachsenen sitzen im selben Boot. Es freut mich besonders, dass hier in Österreich Jung und Alt an einem gemeinsamen Strang ziehen. Der Dialog der Generationen, die Solidarität zwischen der jüngeren und älteren Generation funktioniert und wird gelebt. Denn wir schätzen einander und wissen, dass die Stimmen von Jung und Alt gemeinsam am stärksten sind“, so der Präsident der größten und mitgliederstärksten Seniorenorganisation Österreichs.

„Es ist erfreulich, dass durch den gemeinsamen Einsatz der gesetzlichen Interessensvertretungen der jüngeren und der älteren Generation, der Bundesjugendvertretung und des Seniorenrates unser Mitspracherecht immer stärker wahrgenommen wird. Als der Seniorenrat 2000 offiziell als Sozialpartner anerkannt wurde, haben wir sofort und mit Nachdruck selbiges für die Bundesjugendvertretung verlangt. Mit Erfolg! Aber obwohl Bundesjugendvertretung und Seniorenrat bereits seit über 15 Jahren den Rang eines Sozialpartners haben, müssen wir im Vergleich zu den ‚älteren‘ Sozialpartnern wie dem Österreichischem Gewerkschaftsbund (ÖGB), der Wirtschaftskammer Österreich, der Bundesarbeitskammer und der Landwirtschaftskammer noch immer um die volle Einbindung in alle politischen und gesellschaftlichen Entscheidungsprozesse kämpfen“, kritisiert Blecha. Als Beispiele nennt Blecha hier z.B. die fehlende Einbindung der Generationenvertreter in den Beirat für Wirtschafts- und Sozialfragen sowie das fehlende Stimmrecht in der Selbstverwaltung der Krankenversicherung.

Generationenvertrag ist wichtig und muss modernisiert werden

Für Blecha steht fest, dass „der Generationenvertrag sicher nicht überholt oder überflüssig ist“. Man müsse ihn vielmehr stärken, indem man ihn an die sich verändernden Realitäten, den Wandel am Arbeitsmarkt, die fortschreitende Digitalisierung und damit verbundene Rückgänge bei den Einnahmen aus lohn- und gehaltsabhängigen Abgaben anpasst. „Ein moderner Generationenvertrag muss durch einen Sozialvertrag, der auf mehr Demokratie und weniger Ungleichheit ausgerichtet ist, ergänzt werden. Auch die Weiterentwicklung der sozialen Beziehungen, der Zusammenarbeit zwischen Jung und Alt, die materielle und soziale Absicherung, sowie Bereiche wie Wohnen, Freizeit und Kultur müssen ebenfalls Teil dieses Vertrages werden. Denn eines steht fest: Die Herausforderungen der Zukunft erfordern von Jung und Alt noch stärkeres gemeinsames politisches Handeln. Die Zukunft braucht das Wissen und das Know-How aller Generationen, die Zukunft braucht eine starke Generationen-Partnerschaft!“


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